Donnerstag, 4. Dezember 2014

Ein Weihnachtsengel im Tannenbaum

Guten Morgen Ihr Lieben, 

Heute mal ganz kurz und mit fremden Wörtern. Aber warum neu erfinden, was jemand anders schon so wunderbar ausgedrückt hat. 



In der Nacht vorm Christ

In der Nacht vorm Christ fängt's an zu schnei'n,die Welt liegt still, als schliefe sie ein.Der Engel tritt an den Waldessaumund trägt einen brennenden Weihnachtsbaum.


Äpfel und Nüsse sind daranund auch ein Herz aus Marzipan.Und der Lichtlein leuchten wohl hundert und mehrund streuen ihren Schimmer weit umher.


Der Engel lugt ins schlafende Landund steigt hinab, den Baum in der Hand,und unten geht er von Haus zu Haus,weht keins der himmlischen Lichter aus.


In alle Fenster sieht er hinein,ob da auch schlafende Kinder sein,da geht ein Lächeln durch ihren Traum,und sie träumen alle vom Weihnachtsbaum.


Große Kinder und alte Leutsagen dann wohl stillerfreut:,,Morgen Abend um diese Zeit",Und sehn zum Fenster hinaus, wie's schneit.


Ganz leise fallen die Flocken und dicht,ist alles so still und weiß und licht,nur ganz Kluge, Helläugige seh'nvom Engel noch leichte Spuren geh'n.


Als ob ein zierliches Rehlein lief,ganz obenhin, sank gar nicht tief.Blieb aber, riech nur, in der Luftso ein seltsamer süßer Duft.


Und liegt überm Land und weit hineinso ein stiller, himmlischer Scheinwie auf der schlafenden Kinder Gesichtder Widerschein vom Weihnachtslicht.


Gustav Falke




Der Engel ist eigentlich als Schutzengel gedacht, aber ich dachte mir das er auch wunderbar zur Weihnachtszeit passt. 

Anleitung ist von Nenne Design und unter anderen hier zu bestellen. 

Schnell wandert er zu RUMS um dort ein wenig Weihnachtsstimmung zu verbreiten.